Texas Hold'em

bis zu 500$ Match Bonus sichernTexas Hold'em ist bekannt für sensationelle Bluffs und risikofreudige Spieler. Die oftmals sehr hohen Einsätze lassen einen Spieler sehr schnell bankrott gehend und aus einer Partie fliegen. Andere Spieler beschleunigen dies meist zusätzlich, da sie ebenfalls sehr hohe Einsätze vorgeben und den Spieler so zu noch höheren Beträgen treiben. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, verständigen sich Spieler oft, so genannte Limits einzuhalten. Auf diese Weise wird ein Ansteigen der Einsätze in schwindel erregende Höhen verhindert. Das hat zum einen eine regulierende Wirkung auf das Spiel und die Partie ist ausgeglichener. Zum Anderen wird verhindert, dass Spieler zu einem riskanten All in gezwungen werden oder durch die Höhe der Einsätze genötigt werden, sofort auszusteigen.

Bei Limits werden zwei Arten unterschieden:

Die verbreiteste Form des Limits legt fest, wie viel ein Spieler maximal pro Spielphase setzen darf. Ihm steht pro Phase des Spiels ein fester Betrag zur Verfügung. Bei Anbruch einer neuen Phase hat er wieder den gleichen Gesamteinsatz zur Verfügung. Hat man sich beispielsweise auf ein Limit von 50 Euro verständigt und sind diese in einer Spielphase bereits gesetzt, hat aber noch einen Zug, muss man ohne erneutes Setzen die Runde durchlaufen. Beginnt eine neue Spielphase durch die Möglichkeit de Checkens, hat man wiederum 50€ Euro als Einsatz zur Verfügung.

Eine weitere, unbekanntere Form des Limits legt fest, um wie viel ein Spieler maximal erhöhen darf. Hat man zum Beispiel festgelegt, maximal in 5 Euro Schritten erhöht werden darf, ist ein höherer Einsatz als x plus 5 Euro nicht möglich.

 

Texas Hold'em Limit kann man zusammen fassend als regulierte Form des Spiels betrachten, in der die Gefahr des 'Aus dem Ruder Laufens' oder eines vorschnellen Endes durch den gesteckten Rahmen abgeschwächt wird. Die Spieler müssen sich nicht einem hohen Risiko aussetzen und können jeden Verlust im Vorfeld weitestgehend kalkulieren. Als Nachteile können jedoch die Vorhersehbarkeit, das Risiko eines defensiven Spielverlaufs, die Langatmigkeit des Spiels und natürlich der fehlende Nervenkitzel angesehen werden.

Um ein gesundes Mittelmaß zu finden, einigen sich Pokerspieler oft darauf, die Limits in festgelegten Etappen anzuheben. Das hat de Vorteil, dass die Partie irgendwann enden muss, da die Einsätze immer risikofreudiger werden müssen. Zudem hat es den Effekt, dass im Verlauf der Runden eine Spannungssteigerung erfolgt. Einige Spieler sichern sich bei solchen Runden gegen hohe Verluste ab, in dem sie bei steigenden Limits aussteigen und so auf der sicheren Seite bleiben.