7 Card Stud Poker Regeln

bis zu 500$ Match Bonus sichernAnte, Deal und BringIn.

Spielt man 7 Card Stud, wird meist von jedem Spieler ein Ante, das heißt den Mindesteinsatz für jedes Spiel, gefordert. Erst nachdem erhält jeder Spieler seine drei Karten. Eine hiervon wird aufgedeckt, die anderen Beiden bleiben verdeckt und über die Wertigkeit der Karte nur spekulieren kann. Die aufgedeckte Karte nennt sich Doorcard. Der Spieler, der die niedrigste Doorcard besitzt, beginnt mit dem Setzen. Der erste Einsatz wird als BringIn bezeichnet. Falls zwei oder mehr Spieler die gleichwertige DoorCards haben,  entscheidet der Wert der Spielfarbe. Die Reihenfolge der Spielkarten in Bezug auf ihre Wertigkeiten ist die Übliche: Pik, Herz, Caro und dann Kreuz.

Nachdem jeder Spieler gesetzt beziehungsweise ausgestiegen ist, folgen die 4th Street bis hin zur 6th Street. Diese drei Runden gleichen sich im Ablauf: In jeder der drei Runden erhalten die aktiven Spieler eine weitere Karte, die aufgedeckt vor den Spieler gelegt werden.  Ab jetzt entscheidet nicht mehr die niedrigste DoorCard sondern das beste Blatt über die Reinfolge des Setzens.

7 Card Stud entscheidet sich von Texas Hold‘ Em besonders dadurch, dass die Position, an der man sitzt, keine große Bedeutung hat. Begründet wurde das durch das eben erläuterte Setzprinzip. Zwischen den einzelnen Runden gibt es keine besonders nennenswerten Unterschiede. Einer jedoch soll an dieser Stelle Erwähnung finden:
Ab der 5th Street können die Limits höher gesetzt werden. Spielt man also ein Spiel mit 10 Euro und 20 Euro, darf bei der dritten und vierten Straße um 10 Euro je Einsatz erhöht werden. Bei der fünften, bei der sechsten und bei der siebten Straße darf um 20 Euro je Einsatz erhöht werden. Das erhöht natürlich den Nervenkitzel vor dem Showdown und schnell kann ein stolzes Sümmchen in der Mitte des Tisches liegen.

Die siebte und letzte Runde ist die spannendste: Die letzte Karte erhält jeder Spieler wieder verdeckt ausgeteilt. Nun verfügt jeder Spieler über drei verdeckte Karten und zudem über vier Karten, die sichtbar sind. Nach der obligatorischen Einsatzrunde, bei wieder der Spieler beginnt, der das beste sichtbare Blatt hat, kommt der so genannte Showdown.  Jeder der Spieler zeigt alle Karten. Aus den nunmehr 7 sichtbaren Karten konstruiert sich jeder Spieler dann das beste Pokerblatt. Spannend ist der Showdown besonders durch die Tatsache, dass er nicht nur die Karten seiner Gegner nicht kennt, sondern auch drei seiner eigenen sieben ihm unbekannt sind. 

Der Gewinner mit den besten fünf Karten streicht den Pott ein. Es ist zu beachten, dass die standardisierte 5-Karten-Regel gilt. In der Praxis bedeutet das, das beispielsweise 3 Paare wertlos sind, denn es können nur zwei der paare und ein Kicker in die Wertung eingehen.

Das 7 Card Stud- Spiel hat in letzter Zeit leider an Bedeutung verloren. Die Pokervariante Texas Hold‘ Em ist mittlerweile die beliebtere  Pokerspielweise.